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Apple bringt Update auf iOS 9.3 mit super Funktionen

22 Mär 2016
774 mal
Apple hat iOS 9.3 für iPhones, iPads und den iPod touch vorgestellt. Ein Blaulichtfilter soll besseren Schlaf erlauben, iPads erhalten einen Mehrbenutzermodus, und Notizen können mit Fingerabdruck oder Passwort vor fremden Blicken geschützt werden.

Das neue Betriebssystem iOS 9.3 soll noch im Laufe des Abends zum Download freigegeben werden. Es beinhaltet den "Night-Shift-Modus", der aber nur bei iOS-Geräten mit 64-Bit-Prozessoren (ab A7) aktiviert werden kann. Anwender mit dem iPhone 5c, dem iPhone 5, dem iPad 4 oder dem iPod Touch der fünften Generation haben nichts davon.

Die Notiz-App erlaubt das Erstellen von passwortgeschützten Notizzetteln und bietet bessere Sortiermöglichkeiten nach Datum oder Dateinamen. Alternativ zum Passwort kann die Touch-ID-Fingerabdruckerkennung genutzt werden, sofern das Endgerät diese unterstützt.

Verbesserungen iBooks, Health und CarPlay

iBooks erhält mit iOS 9.3 eine erweiterte iCloud-Unterstützung: Alle Bücher und PDF-Dokumenten lassen sich so über Apples Server zwischen den eigenen Geräten abgleichen. Der iPhone-Hersteller hat außerdem Detailverbesserungen bei Health vorgenommen.

Bei iOS 9.3 hat Apple bei seinen eigenen Apps zudem zahlreiche 3D-Touch-Aktionen eingebaut, die beim festen Drücken auf das App-Symbol aufspringen. Das soll die Bedienung beschleunigen und funktioniert nur beim iPhone 6s und dem 6s Plus. Die Health-App, in die zentralisiert sämtliche erfassten Gesundheitsdaten fließen, bekam eine neue Oberfläche, die übersichtlicher sein soll.

Car Play unterstützt in dem neuen Betriebssystem nun die Funktionen aus Apple Music besser, um neue Musik nach dem Geschmack des Anwenders abzuspielen. Die Karten-App zeigt interessante Orte in der Umgebung des Autofahrers wie Tankstellen, Parkhäuser, Restaurants und Cafés.

iPad-Mehrbenutzermodus für Bildungseinrichtungen

Apple hat für iPads mit iOS 9.3 eine Mehrbenutzerfunktion eingebaut, die für den Bildungsbereich gedacht ist. Wenn sich mehrere Schüler ein iPad teilen, können sie so ihre Daten individuell verwalten. Für Privatanwender steht die Funktion nicht zur Verfügung, weil sie an eine Klassen-App und die Apple-Schul-Manager-App gebunden ist. Diese gibt es nur für Bildungseinrichtungen. Mit der Klassen-App kann der Lehrer sich mit den iPads der Nutzer verbinden und mit der Funktion Screen View ihren Bildschirm beobachten. Das und der Mehrbenutzermodus wären natürlich auch für den Business-Bereich interessant.

Neue Verwaltungsfunktionen für Unternehmen

Für Letzteren soll eine neue Funktion von iOS 9.3 nützlich sein, die bei zentral über eine Mobile-Device-Management-Software (MDM) verwalteten iPads und iPhones eine Meldung auf dem Sperrbildschirm anzeigt, die sich nicht entfernen lässt. Dort wird der Schriftzug "Das iPhone wird von Ihrer Organisation verwaltet" eingeblendet. Das soll Nutzern unmissverständlich klar machen, dass der Eigentümer des Geräts den Internetverkehr überwachen und das Gerät orten könnte.

Zudem enthält das neue Betriebssystem zahlreiche Sicherheitsupdates. Unter anderem wird eine Lücke in iMessages geschlossen. iOS 9.3 kann über die Softwareaktualisierung des iOS-Geräts eingespielt oder über iTunes aktualisiert werden.

In einem soeben veröffentlichten Dokument nennt Apple Details zu den mit iOS 9.3 behobenen Sicherheitslücken. Diese betreffen nicht ganz 30 Bereiche des Betriebssystems, darunter WebKit, Kernel, AppleUSBNetworking, FontParser, Profilverwaltung und Security-Dienst. Einige der Fehler sind von außen ausnutzbar. Ein Bug, der das Entschlüsseln von iMessage-Dateien über einen MITM-Angriff ermöglichte, ist gefixt worden.

Das Update auf iOS 9.3 ist jetzt verfügbar. Es soll auch mehrere Probleme ausräumen, unter anderem dass ein Datumswechsel zurück ins Jahr 1970 das iPhone lahmlegen kann.

Letzte Änderung am Dienstag, 23 August 2016 06:51
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Waldemar Deutsch

Ich schreibe gerne über Technik und interessante Gadgets. Aktuell finde ich das Thema Kinect und Oculus Rift sehr unterhaltsam. Sobald unser Forum online geht, werde ich auch da einiges über das Thema veröffentlichen.

Webseite: www.microlabs.de
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