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120 € UMTS Tablet von Trekstor SurfTab Breeze quad 3G auf 9.6 Zoll

19 Aug 2016
Trekstor hat mit dem 120 Euro teuren SurfTab Breeze quad 3G 9.6 einen absoluten Preisbrecher im knappen 10-Zoll-Format im Angebot. Ein Blick auf die Werte offenbart eine durchgedachte Zusammenstellung der Hardware. Ob auch das Display überzeugen kann, zeigt ein kleiner Hands on.

 

Das die Tablet Preise auch von namhaften Herstellern gedrückt werden können, zeigt jetzt auch Trekstor aus dem hessischen Bensheim. Lediglich 120 Euro verlangt die Firma das SurfTab Breeze 9.6 quad 3G. In diesen Preisregionen werden in der Masse entweder gute 7-Zoll- Tablets angeboten oder veraltete billig China Geräte mit Android 4.1 oder ähnliches. Obendrein geht der Android-Flachmann per UMTS sogar unterwegs ins Internet. Doch wie der das Hands-on zeigt, hat das Breeze auch die eine oder andere Schwäche die wohl dem Preis geschuldet ist.

Gute Gehäuse Verarbeitung

Billig fühlt sich das Trekstor Breeze Tablet beim ersten Kontakt nicht an. Die Rückseite ist eine leicht gummierte Oberfläche. Jede Berührung hinterlässt leichte Fingerabdrücke die sich jedoch relativ leicht wieder entfernen lassen. Das fast 10 Zoll große Model wiegt gerade mal 510 Gramm und misst in der der Bauhöhe von knapp 1 Zentimeter. Dafür bringt das Tablet bereits ein 3G UMTS Modul im inneren mir. Im Vergleich zu den 10 Zoll Spitzenreitern wie das iPad von Apple oder Samsung Galaxy Tab 10 ist das TrekStor Tablet schwerer und größer, aber auch nicht sonderlich viel mehr. Ansonsten gibt es an der Verarbeitung wenig auszusetzen, lediglich der etwas hochstehende Displayrand stört beim Wischen über den Bildschirm.

Display könnte heller und schärfer sein

Nach dem Einschalten erfolgt dann aber schnell Ernüchterung, denn das 9,6 Zoll große Display (24,38 Zentimeter) stellt Fotos und Videos mit erstmal nur 1280x800 Bildpunkten dar. In dieser Preisklasse ist es nichts ungewöhnliches, nicht aber bei der Display Größe. Die Darstellung an sich ist nicht die beste: Verglichen mit einem iPad Retina Display der neuen Generation kommen die Bilder leicht unscharf vor, Farben erscheinen blass und Hauttöne je nach Vergleich und Betrachtungswinkel leicht verfälscht. Die maximale Helligkeit von nur 219,6 Candela pro Quadratmeter ist für einen Einsatz im Freien bei viel Sonnenschein zu gering. Um mit dem Gerät jedoch mobile Casino-Spiele auf dem Tablet bei Royal Vegas zu spielen, reicht das Display vollkommen aus.

Reaktionszeiten halten sich in Grenzen

Auch in den Messungen des Arbeitstempos bekleckerte sich das Trekstor nicht gerade mit Ruhm. Wir mussten einiges an Geduld mitbringen bei einigen Geschwindigkeitstests. Aber auch im täglichen Umgang mag das Breeze keine Hektik: Nicht selten vergehen zwei, drei Sekunden, bevor das Tablet nach einem Fingertipp aufs Display die gewünschte Aktion ausführt – etwa den Start einer App oder die Rückkehr zum Startbildschirm.

Durchschnittliche Akkulaufzeit

Zwei Gründe für das lahme Tempo: Den Prozessor (Intel Atom x3-C3230) bremst der mit 1 Gigabyte sehr knapp bemessene Arbeitsspeicher und die verbaute Hardware arbeitet nicht perfekt mit dem Betriebssystem Android 5.1 zusammen. Dieser Schwachpunkt führte im Test sogar zu häufigen Abstürzen von Apps – selbst die Kamera-App quittierte öfters den Dienst ohne Vorankündigung. Zudem nuckelt die Hardware kräftig am Akku: Schon nach sieben Stunden und 17 Minuten blieb das Display schwarz.

Unser Fazit

Im Endeffekt macht das Trekstor Surftab Breeze 9.6 quad 3G das was es soll. Man kann damit surfen, Videos ansehen und Spiele spielen und das auf knapp 10 Zoll bequem vom Sofa oder Bett aus. Für das Gesamtpaket sind die veranschlagten 120€ im Vergleich zu einem Samsung Galaxy Tab welches bei ca. 400€ los geht oder ein iPad von Apple welches ab 500 inkl. 3G/LTE Modul zu haben ist, ein ziemliches Schnäppchen.

Alternativ wer kein 3G Modem im Tablet benötigt, kann sich auch das Trekstor Surftab Breeze 9.6 quad bereits ab 110 € ohne SIM Karten Slot kaufen.

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Waldemar Deutsch

Ich schreibe gerne über Technik und interessante Gadgets. Aktuell finde ich das Thema Kinect und Oculus Rift sehr unterhaltsam. Sobald unser Forum online geht, werde ich auch da einiges über das Thema veröffentlichen.

Webseite: www.microlabs.de
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