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Apple iPad Air 2 dünner als ein Bleistift und schneller als die Konkurrenz

09 Okt 2016
Apples iPad Air 2 ist dünner als ein Bleistift und noch einmal deutlich schneller als das iPad Air. Sein Display ist brillant und der Fingerabdrucksensor sorgt für mehr Komfort beim Einloggen und Bezahlen. Aber lohnt sich der Umstieg auf das neue Tablet-Modell wirklich?

Es gab eine Zeit vor dem iPad Air 2: Denn als Apple das erste iPad Anfang 2010 vorstellte, landeten die Kalifornier auf Anhieb einen Hit. Endlich gab’s einen kleinen, leichten und einfach bedienbaren Tablet-Computer. Seitdem kommen jedes Jahr neue Modelle – das neueste heißt schlicht iPad Air 2.

iPad Air 2: Noch mal flacher und leichter

Das erste iPad war rund 1,3 Zentimeter dick. Seitdem sind die iPads immer flacher geworden. Schon beim Auspacken fällt auf: Apple hat das iPad Air geschrumpft. Das iPad Air 2 ist noch flacher als der Vorgänger. Es ist nur noch 6,1 mm hoch. Das hat Apple vor allem damit geschafft, dass der Luftspalt zwischen Display und Deckglas eliminiert wurde. Das Gerät ist auch etwas leichter und wiegt 437 Gramm mit WLAN- beziehungsweise 444 Gramm mit LTE-Modul. Trotzdem ist die Akkulaufzeit gleich geblieben. Wer das iPad Air 2 lautlos schalten will, muss von unten in den Bildschirm wischen, um im Schnellmenü auf stumm zu stellen. Das Gehäuse ist genauso kratzfest wie beim Vorgänger. Das neue Modell gibt’s in den drei Speichergrößen 16 GB, 64 GB und 128 GB sowie auf Wunsch auch mit LTE-Mobilfunk zum Surfen unterwegs.

Kein GPS-Empfänger ohne LTE Modem

Kleine Falle bei Apple: Wer sich gegen LTE entscheidet, kann das iPad nicht als Navigationsgerät nutzen – nur die LTE-Varianten haben den nötigen GPS-Empfänger an Bord.

iPad Air 2: Verbesserter Bildschirm

Auflösung und Bildschirmgröße sind gleich geblieben, auch das Air 2 zeigt 2048x1536 Pixel auf knapp 25 Zentimetern Bilddiagonale. Die reichen aber auch locker für eine sehr detailreiche Darstellung in Topqualität. An Farbwiedergabe und Kontrastdarstellung hat sich kaum etwas getan – die waren aber auch schon beim ersten Air und den Retina-Modellen (iPad 3 + 4) richtig gut.

iPad Air 2: Mehr Power, schnelleres WLAN

Im iPad Air 2 kommt Apples derzeit schnellster Prozessor zum Einsatz. Der A8X-Chip hat drei statt zwei CPU-Kerne, einen doppelt so großen L2-Cache, eine höhere Taktfrequenz und eine erheblich schnellere Grafikeinheit. Das sieht bei Benchmarks wie Geekbench oder V8 gut aus, in der Praxis gibt’s aber kaum einen Unterschied zwischen den beiden Air-Modellen: Beim komplett Neueinschalten war das iPad Air 2 satte 14 Sekunden schneller als sein Vorgänger. Aber das machen Nutzer ja nur sehr selten. Im Vergleich mit den älteren iPad-Modellen ist der Leistungsunterschied dagegen spürbar – das iPad 4 war vor allem beim Zocken viel langsamer, die älteren Modelle iPad 1/2 fast bei jeder App. Das WLAN im iPad Air 2 ist dank ac-Technik schneller geworden und reicht auch weiter. Auf freier Funkstrecke hielt die Verbindung 225 Meter weit – knapp 60 Meter mehr als beim Vorgänger. Bei der Datenübertragung waren sogar durch zwei Wände fast 40 Mbps drin – da braucht’s selbst für den Datenabgleich mit dem PC kein Kabel mehr.

Dazu kommt noch der von 1 auf 2 GByte vergrößerte Hauptspeicher. Dieser wirkt sich zum Beispiel auf den mobilen Browser Safari aus, der merklich mehr Tabs öffnen kann, ohne dass die Inhalte beim Wechsel neu geladen werden müssen. Das sorgt nicht nur für mehr Komfort und geringere Wartezeiten, sondern schlicht auch für weniger Datenverkehr - für Mobilfunknutzer ein wichtiges Argument.

Die schnelle Grafikeinheit kommt natürlich vor allem anspruchsvollen 3D-Spielen zugute. Golem.de hat die aktuellen Spiele Modern Combat 5: Blackout und Asphalt 8: Airborne sowie die Technologie-Demo Epic: Zen Garden sowohl auf dem Air 1 als auch auf dem Air 2 ausprobiert.

iPad Air 2: Akkulaufzeit okay

Mit der Gehäusedicke nimmt leider auch die Akkulaufzeit ab: Das Air 2 schaffte bei intensiver Nutzung im Test 10 Stunden und 25 Minuten, bei geringer Nutzung waren es 30 Stunden und 53 Minuten. Das sind ordentliche, aber keine überragende Werte.

iPad Air 2: Die neue Kamera ist besser

Das Air 2 nimmt Fotos mit 8 Megapixel auf. Die Kamera entspricht dabei nicht der aus dem iPhone 6, sondern ist etwas kleiner und steht so auch nicht aus dem Gehäuse heraus, obwohl das iPad flacher ist als das iPhone. Ihre Bilder haben bei schlechtem Licht einen geringeren Detailgrad, wirken verwaschener und weisen mehr Rauschen auf. Gegenüber dem iPad Air 1 sind sie jedoch bei gutem Licht erheblich besser, was auch an der höheren Auflösung liegt. Filmen kann man mit dem iPad Air 2 in Full-HD und auch die Zeitlupeneffekte aus iOS 8 sind mit dem neuen iPad nutzbar.

Neu beim iPad sind eine Serienbildfunktion für Fotos und eine Zeitlupe bei Videoaufnahmen. Wer viel Musik per Kopfhörer hört, sollte den Lautstärkeregler nicht ganz aufdrehen – die maximale Ausgangsspannung an der Kopfhörerbuchse war mit fast 300 Millivolt im Test sehr hoch. Mit einem Kopfhörer mit hohem Wirkungsgrad wird’s da schnell zu laut.

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Elegante Form mit scharfen Kanten

Das iPad Air 2 ist so dünn, dass seine geschliffenen Kanten etwas störend sind, vor allem, wenn man das Tablet mit beiden Händen hält. Beim iPad Air 1 sind die Kanten etwas glatter und schmeicheln den Händen mehr. Das gilt leider auch für die Bedienungsknöpfe oben und am Rand, die schärfere Ränder haben.

Fazit: iPad Air 2

Keine Frage – das neue iPad Air 2 gehören zur absoluten Spitze unter den Tablets, und verdrängt seinen Vorgänger von Platz 1 der Bestenliste. Diese Topleistung lässt sich Apple aber fürstlich bezahlen: Das iPad Air 2 kostet mindestens 489 Euro (16 GByte-Modell), 589 Euro kostet es in der Version mit 64 GByte. Für das iPad Air 2 mit 128 GByte werden 689 Euro fällig. Die LTE-Versionen kosten jeweils 120 Euro mehr. Das ist viel Geld für ein Tablet, doch der Gegenwert ist hoch: Der Besitzer erhält nicht nur das aktuell flachste Tablet, sondern auch einen enorm schnellen Rechner, mit dem dank der vielen Apps für jeden erdenklichen Anwendungszweck etwas zu finden ist.

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Waldemar Deutsch

Ich schreibe gerne über Technik und interessante Gadgets. Aktuell finde ich das Thema Kinect und Oculus Rift sehr unterhaltsam. Sobald unser Forum online geht, werde ich auch da einiges über das Thema veröffentlichen.

Webseite: www.microlabs.de
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