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Sind Tablets vollwertige Spiel Konsolen für Überall?

23 Okt 2015
Gerade einmal fünf Jahre ist es her, dass Apple das iPad auf den Markt gebracht hat. Waren zu Beginn die Skeptiker noch allgegenwärtig, hat sich der mobile Computer mit Touchpad mittlerweile zum vielfältig einsetzbaren Werkzeug entwickelt. Vielgenutzter Verwendungszweck, seitdem es die tastaturlosen Allrounder gibt: Spiele. Zunächst war es die unmittelbare Steuerung über das Touchpad, die ein vollkommen neues Spielerlebnis ermöglichte.

Mittlerweile steckt in den Wunder-Flundern allerdings auch jede Menge Rechenleistung. So ist es inzwischen möglich, auch graphisch anspruchsvolle Spiele auf dem Tablet umzusetzen. Die Idee für das Tablet existierte schon seit dem Ende der 1980 Jahre. Doch aufgrund von schwacher Rechenleistung und fehlendem Internetanschluss, waren die als PDA bezeichneten Vorgänger der heutigen Tablets in ihrer Nutzung eingeschränkt. Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung waren die Haupteinsatzgebiete, auf dem Markt durchgesetzt haben sich diese Geräte niemals wirklich. Auch das von Siemens in den frühen Nuller-Jahren entwickelte SIMPad war keine Erfolgsgeschichte. Immerhin bot es bereits die Möglichkeit im Internet zu surfen.

2010 war es dann Apple, das damals noch unter Leitung von Steve Jobs ein eigenes Tablet mit dem Namen „iPad“ auf den Markt brachte. Der kalifornische Konzern hatte bereits zur Jahrtausendwende mit der Entwicklung eines solchen Geräts begonnen. Interessant daran ist, dass zunächst die Idee für das Tablet entstand. Das bereits 2007 eingeführte iPhone war ursprünglich nur ein Nebenprodukt der Entwicklung. Mittlerweile haben mehrere andere Konzerne nachgezogen, sodass es inzwischen eine große Anzahl von Tablets verschiedener Hersteller gibt.

Vom Game Boy zum iPad

Anders als das Tablet, ist die mobile Spielkonsole bereits seit Langem etabliert. Auch bevor das iPad auf den Markt kam, gab es im Laufe der Jahre eine Vielzahl von mobilen Spielgeräten. Schon in den 70er Jahren experimentierten verschiedene Hersteller mit dem Prinzip des tragbaren Videospiels. Nintendo brachte 1989 den ersten Game Boy auf den Markt und revolutionierte dadurch die Welt der mobilen Spielkonsolen. War der Game Boy jedoch auf das reine Spielerlebnis beschränkt, ist das Tablet gerade durch seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten derart erfolgreich. Doch zu einem großen Teil erwächst die Popularität der Tablets auch aus der Möglichkeiten zu spielen.


Die Vielfalt der unterschiedlichen Spiele ist dabei nahezu unendlich. Einerseits gibt es Spiele Apps für zwischendurch: eher einfach aufgebaute Games, für deren Verständnis keine lange Spieldauer nötig ist. Ob Candy Crush Saga oder Angry Birds, diese Wartezeit Killer sind bei allseits beliebt. Mit dem Tablet können aber nicht nur Apps verwendet werden, sondern auch ganz normale Browser Games nebenbei gespielt werden. Von Robot Unicorn Attack bei Adult Swim, über Online Casino Spiele wie 32Red Blackjack bis zu alten Perlen wie Parapluesch – es ist etwas für jeden dabei. Nicht nur die Hersteller der Tablets profitieren daher vom Tabletboom, sondern auch etablierte Spieleentwickler wie Rovio aber auch Webseitenbetreiber und Spieleanbieter wie 32Red oder Adult Swim.

Erfolgsfaktoren für Tablet-Games

Dass den Tablets als mobilen Spielkonsolen die Zukunft gehört, ist mittlerweile nur noch schwer zu leugnen. Doch was macht Spiele auf dem Tablet wirklich erfolgreich? Ist es in erster Linie der Bekanntheitsgrad und das aufgewendete Budget, oder können auch Geheimtipps zu echten Knallern werden?

Nintendo suchte seinerzeit zur Einführung des Game Boys nach DEM Spiel für die damals neue Konsole -und fand es: Auf einer Handelsmesse entdeckte der damalige Nintendo-CEO das Spiel Tetris -und wusste sofort, was für ein Potenzial seine Entdeckung hatte. Tetris wurde von Nintendo gekauft und zusammen mit jedem Game Boy ausgeliefert. Der Game Boy wurde zu einer der meistverkauften Handheld Konsolen überhaupt und Tetris ist zum Bestandteil der Kulturgeschichte geworden. Vergangenes Jahr wurde Tetris 30 Jahre alt.

Gab es für das iPad bereits einen ähnlichen Game-Knaller? Bis jetzt hat sich noch kein einzelnes Spiel als den anderen ultimativ überlegen herauskristallisiert. Das liegt auch daran, dass es für Tablets eine unüberschaubar große Anzahl an Spielen gibt. Denn Jeder mit ein wenig Kenntnissen im Programmieren kann sich mittlerweile an der Entwicklung eines Spiels versuchen. Als besonders erfolgreich haben sich Spiele erwiesen, deren Steuerung an das Gerät angepasst ist. Auf der einen Seite sind das Rennspiele: Die Steuerung der Fahrzeuge erfolgt durch das Drehen des Tablets. Eine intuitive Bedienung, die den Nutzer in das Spiel eintauchen lässt. Auch Mystery-Spiele erfreuen sich auf dem Tablet großer Beliebtheit. So hat sich die „Room“-Reihe zu einem der erfolgreichsten Spiele auf dem Tablet entwickelt. Der Nutzer löst dabei verschiedene Rätsel: Auch hier fällt auf, dass der berührungsempfindliche Bildschirm optimal für das Spielgeschehen genutzt wird. Der Spieler kann beispielsweise ein Schloss öffnen, indem er einen virtuellen Schlüssel durch eine Streichbewegung im Schloss dreht.

Mit solchen und anderen Spielen kann das Tablet in manchen Belangen locker mit anderen Konsolen mithalten. Egal ob Tablet Original oder Klassiker in Neuauflage, die Rechenleistung der flachen Allrounder macht einiges möglich. Und so werden wir auch in Zukunft immer mehr Spiele auf mobilen Plattformen spielen und können weiterhin eine rasante Entwicklung der Spieleindustrie für Smartphones und Tablets erwarten.

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Waldemar Deutsch

Ich schreibe gerne über Technik und interessante Gadgets. Aktuell finde ich das Thema Kinect und Oculus Rift sehr unterhaltsam. Sobald unser Forum online geht, werde ich auch da einiges über das Thema veröffentlichen.

Webseite: www.microlabs.de
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