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Apple iPad

Apple iPad erste GenerationApple hat mit dem iPad ein Tablet vorgestellt, das als digitales Buch und als Rechner für Spiele, E-Mails, Webbrowsing und als Mediaplayer verwendet werden kann. Das Gerät ist mit einem 9,7 Zoll großen Display und einem von Apple entwickelten Prozessor namens A4 ausgestattet. Es soll die Lücke zwischen Notebook und iPhone schließen.

Ein Netbook kam für Apple nicht infrage - Netbooks sind nach Meinung von Apple-Chef Steve Jobs keine Verbesserung gegenüber Notebooks und Smartphones. Das iPad wirkt wie ein großes iPhone. Es wird hochkant oder im Querformat verwendet und zeigt so auch längere Websites vollständig an. Die Steuerung erfolgt über den berührungsempfindlichen kapazitiven Touchscreen und eine Bildschirmtastatur, die auf Wunsch eingeblendet wird. Sie ist etwas anders aufgebaut als eine normale Tastatur. Zum Beispiel befindet sich das @-Zeichen nicht am gewohnten Platz, sondern unten rechts. Der Ziffernblock muss separat eingeschaltet werden.

Auf dem iPad laufen die meisten iPhone-Anwendungen ohne Anpassungen. Spezielle, für das Gerät angepasste Programme, die die Bildschirmauflösung voll ausnutzen können, gibt es natürlich auch. Eingebaut sind Spezialversionen von Safari, Apples E-Mail-Client und eine Terminverwaltung sowie die Fotoanwendung. Sie weicht am stärksten von den Programmen ab, die vom iPhone bekannt sind und erinnert mit ihren Bildstapeln und der Kartenfunktion stark an iPhoto.

Die kleineren iPhone-Anwendungen werden wie ein Fenster eingeblendet. Damit umgeht Apple Skalierungsprobleme. Mit einem Doppelklick können sie auf Bildschirmgröße gezoomt werden. Die Lage des Bildschirms wird wie beim iPhone mit Sensoren erfasst und der Bildschirminhalt entsprechend ausgerichtet.

Der iTunes Store ist im iPad bereits integriert. Sein Design lehnt sich stark an die Versionen für Mac OS X sowie Windows an und bietet neben Musik auch Podcasts, Videos und die Genius-Musiksuchfunktion. Das iPad kann Youtube-Videos abspielen, auch hochauflösende. Flash hingegen zeigt das iPad nicht an - auch das iPhone und der iPod touch können das nicht.

Das IPS-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung kommt auf eine Diagonale von 9,7 Zoll und erreicht eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln.

Das iPad verwendet einen von Apple entwickelten Prozessor namens A4. Er arbeitet mit einer Taktfrequenz von 1 GHz. Das Tablet wird voraussichtlich mit 16, 32 und 64 GByte Flash-Speicher erhältlich sein und unterstützt WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n (2,4 und 5 GHz) sowie Bluetooth 2.1 + EDR. Lautsprecher, ein Kopfhöreranschluss und ein Mikrofon sowie ein Kompass und die Lagesensoren aus dem iPhone sind ebenfalls mit an Bord des iPad. Über den VGA-Adapter können 1.024 x 768 Pixel dargestellt werden. Mit einem Composite-Kabel kann das Videosignal mit 576p ausgegeben werden. Für die Standortbestimmung ist A-GPS zuständig. Die Standby-Zeit gibt Apple mit einem Monat an, die Akkulaufzeit im Betrieb mit bis zu 10 Stunden. Das iPad misst 242,8 x 189,7 x 13,4 mm. Das WLAN-Modell wiegt 680 Gramm, die Variante mit UMTS 730 Gramm.

Neben den reinen WLAN-iPads soll es auch Modelle mit UMTS geben. In den USA werden verschiedene Tarifmodelle angeboten. Für ein monatliches Übertragungsvolumen von 250 MByte fallen 14,99 US-Dollar an, für ein unlimitiertes Volumen 29,99 US-Dollar. Außerdem ist die Benutzung der AT&T-Hotspots kostenlos. Einen langfristigen Vertrag gibt es beim iPad nicht - die Vertragsbeziehung sei jederzeit kündbar, teilte Apple mit.

Das iPad selbst kostet ab 499 US-Dollar mit 16 GByte Speicher. Für 32 GByte verlangt Apple 599 US-Dollar. Für das Modell mit 64 GByte verlangt Apple 699 US-Dollar. Kommt UMTS mit an Bord, ist jedes Modell um 130 US-Dollar teurer. Die WLAN-Modelle sollen in zwei Monaten weltweit verfügbar sein (Ende März 2010), die UMTS-Modelle erst in drei Monaten (Ende April 2010).

Apple hat auch einige Zubehörprodukte für das iPad angekündigt, darunter eine Dockingstation mit Tastatur sowie eine Transporthülle, die auch als Ständer zum Tippen und Präsentieren dient. Auch zwei Kamera-Verbindungsstecker werden angeboten. Neben einem SD-Kartenleser zum Anstecken hat Apple einen USB-Adapter vorgestellt, mit dem die Kamera direkt an das iPad angeschlossen werden kann.

Apple zeigte für das iPad angepasste Anwendungen der New York Times, die ein Zeitungslayout auf dem Bildschirm unterbrachte. Mit Brushes wurde eine Zeichenanwendung vorgeführt, die über den Touchscreen bedient werden kann und unterschiedliche Mal- und Zeichentechniken nachahmt. Electronic Arts zeigte mit Need For Speed Shift ein Rennspiel, das im Vollbildmodus läuft, die Beschleunigungssensoren des iPad ausnutzt und die Rückspiegelsicht mit einem Fingertipp einblendet. Von MLB.com stammt die Anwendung der US Major League Baseball, die mit Videosequenzen und computergenerierten Nachbildungen von Spielzügen glänzte.

Mit iBooks will Apple den digitalen Büchermarkt aufmischen. Die abrufbereiten Bücher stehen wie reale Bücher mit ihrem Cover in einem Regal und können dort ausgewählt werden. Die geöffneten Bücher werden anders als beim Kindle so dargestellt, wie sich auch ein offenes Buch präsentiert. Zweiseitig und mit Rand in der Mitte. Auf Wunsch kann auch die Ein-Seiten-Ansicht gewählt werden. Über das Inhaltsverzeichnis navigiert der Nutzer im Buch.

Apple verkauft die iBooks im iTunes Shop und hat prominente Verlage mit an Bord. Neben MacMillan, Hachette, Simon & Schuster sind auch Penguin und HarperCollins dabei. Das iPad verwendet als Datenformat ePub.

Die größte Überraschung gelang Apple aber mit der Vorführung von iWorks auf dem iPad. Die Bürosoftware enthält mit Keynote ein Präsentationsprogramm, mit Pages eine Textverarbeitung und Numbers ist eine Tabellenkalkulation.

Die Anwendungen wurden für die Touchscreen-Bedienung hin optimiert. So können Folienhalte und die Folienreihenfolge mit dem Finger verschoben werden. Fotos lassen sich aus der Medienbibliothek mit einem Fingerstrich in die Präsentation ziehen. Effekte wie Einblendungen von Folien und Folieninhalten können ebenfalls mit dem Touchscreen-Interface leicht verändert werden. Die Bildschirmtastatur arbeitet in der Tabellenkalkulation kontextabhängig und blendet nur die Symbole und Ziffern ein, die aktuell erforderlich sind. Jede iWork-Anwendung verkauft Apple einzeln für rund 10 US-Dollar. Die Dateiformate sind kompatibel mit den Mac-OS-X-Anwendungen.

Width: 189.7 mm
Depth: 13.4 mm
Height: 242.8 mm
Gewicht: 730 g
Body Material: Aluminum
CPU Freq: 1 GHz
RAM: 0.256 GB
Speicher: 64 GB
OS: iOS
Display Type: multi-touch glass
Display Auflösung: 1024 x 768
Display: 9.7 Zoll
App Store: App Store (iOS)
Release: 2010
CPU #: Single-Core
Systemversion: 4.0
Features:
  • GPS
  • Compass
  • Accelerometer
  • Gyroscope
  • Headphones
  • Rear Camera
  • Front Camera
  • Multi-Touch
  • Light Sensors
Digital Camera: No
Digital Camera Resolution: 15 Mpx